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RWOX / Rhöner Weideocchse

Die Lust auf den guten Sonntagsbraten und das leckere Grillsteak im Sommer ist vielen durch die negativen Schlagzeilen über Fleisch vergangen. In der Rhön finden Rindfleischliebhaber die Alternative: das „Dreamteam Bauer-Metzger-Koch“. Uns interessiert nicht normierte Qualität, die in Aussehen und Geschmack eindimensional ist. Wir brauchen Geduld, um die Schöpfung zu verstehen. Und deshalb nehmen wir uns diese Zeit bei der Aufzucht, der Schlachtung und Weiterverarbeitung bis auf den Teller. Das marmorierte, dunkle Fleisch des Rhöner Weideochsen ist für uns Metzger ein Genuss von Rang – ein ehrliches Produkt durch und durch.

 

Tierhaltung in Maßen, nicht in Massen, das ist die Richtschnur auf den Bauernhöfen, wo der Rhöner Weideochse seit dem 18. Jahrhundert zu Hause ist. Von Natur aus widerstandsfähig, braucht das braune Fleckvieh keine vorbeugenden Arzneimittel oder Wachstumsförderer. Zwar dauert es länger, bis die Tiere ihr Schlachtgewicht erreicht haben, doch dafür ist ihr Fleisch ausgereifter und kräftiger in Struktur und Farbe. Spätestens in der Pfanne merkt man den Unterschied zu herkömmlichen Fleisch. Es ist kerniger, hat eine bessere Bindung und ist nicht wässrig. Das Fett sitzt in den Muskeln und ist deshalb saftiger. Von den Geschmacksunterschieden ganz zu schweigen….

Unsere Regeln: Der RWOX ist ein rassiges Simmentaler Fleckvieh, das spätestens 6 Monate nach geburt kastriert wird. Zwei Weidegänge lassen den RWOX ein Mindestalter von 24 Monaten erreichen. Er steht über die 3/4 des Jahres auf den Weiden der Rhön. Im Winter steht er in großen Ställen auf Stroh und natürlichem Boden und auf Gittern. Die Fütterung ist ohne Zusatzstoffe und Wachstumshormone und so vielseitig wie die Weiden der Rhön. Die Schlachtung erfolgt traditionell. Nach de Transport zu unserem Freund und Kollegen PAUL, einer der besten und ehrfürchtigsten Metzger, die wir kennen, verweilen die RWOXen noch 2-3 Tage auf dessen Weiden, damit sie sich vom Transport erholen. Die Tötung erfolgt gewissenhaft und mit großem Respekt zum Lebewesen. So wird immer nur ein Tier zum Schlachten gebracht, damit die Artgenossen, dies nicht miterleben. Dieser wertschätzende und respektvolle Umgang bringt nicht nur eine unbeschreibliche Qualitätssteigerung des Fleisches, es ist der gepflegt und manchmal auch vergessene Berufsethos der Metzgerhandwerks